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	<title>Traumazone &#124; Selbsthilfeplattform</title>
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	<description>Infoplattform zum Thema Trauma und Traumafolgestörungen mit angeschlossenem Selbsthilfeforum</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Feb 2012 11:39:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>Schließung des Forums</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 11:39:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quecksilber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traumazone]]></category>
		<category><![CDATA[Forum]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die meisten von euch mitbekommen haben dürften, schließen wir das an diese Plattform angeschlossene Forum.
Ich zitiere dazu einmal unsere vor zwei Wochen im Forum gepostete Ankündigung:


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Hallo ihr Lieben,</p>
<p>dieser Schritt fällt uns alles andere leicht: wir haben uns im Team schweren Herzens dazu entschlossen, das Forum zu schließen.</p>
<p>Ich als die Gründerin der Traumazone habe die Forenleitung im letzten Monat ja aus zeitlichen &amp; privaten Gründen an lunatics übergeben. Nun verlässt jedoch auch grafgrau das Team, sodass lunatics alleine wären. Allerdings leiten sie selber bereits ein anderes Forum und haben mit diesem genug zu tun.</p>
<p>Sicher ließe sich dafür trotz allem eine Lösung finden &#8211; was für uns letzlich jedoch ausschlaggebend war, ist die geringe Beteilung hier im Forum.<br />
Wir alle haben wahnsinnig viel Herzblut und Zeit in den Aufbau der Traumazone gesteckt, um einen geschützten Ort zum Austausch über die Traumathematik zu schaffen.<br />
Wir haben das Forum eingerichtet, gecodet, gelayoutet. Uns viele Gedanken über Regeln gemacht und darüber, wie wir eure Privatsphäre bestmöglich schützen können, etwa durch die geschützten Bereiche und deren Aufnahmeverfahren. Ein Informations-Wiki wurde ins Leben gerufen, an dem sich alle hätten beteiligen können &#8211; ein, zwei Artikel von ebensovielen Usern kamen dabei herum, also habe ich die meisten Artikel selber geschrieben, auch später in der Plattform. Unzählige Mails haben wir ohnehin geschrieben &#8211; beispielsweise haben wir regelmäßig die Nullposter angeschrieben und gefragt, ob es möglicherweise Probleme bei der Vorstellung gab. Auch früher mal aktive User, die längere Zeit nicht mehr hier waren, haben wir angeschrieben. Wir haben Werbung gemacht für die Traumazone, haben eine gute Platzierung in Google &amp; Co. erreicht. Wir haben auf eine freundliche, angenehme Atmosphäre im Forum geachtet, sind auf eure Vorschläge eingegangen.<br />
Kurzum: ich denke, wir haben uns nicht zu wenig Engagement vorzuwerfen.</p>
<p>Und doch: mit Ausnahme einer Handvoll User, die hier wirklich regelmäßig schreiben, ist die Beteiligung am Forengeschehen einfach herzlich gering. Ein Blick in die Statistik spricht für sich &#8211; Heute: Themen: 0, Beiträge: 2; Gestern: Themen 0, Beiträge: 5; Vorgestern: Themen: 1, Beiträge: 8.<br />
Das ist, das muss ich an dieser Stelle einfach mal offen sagen, frustrierend.</p>
<p>Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, die Traumazone nun zu schließen.</p>
<p>Wir werden das Forum noch zwei Wochen lang, bis zum 18. Februar, normal weiterlaufen lassen. In dieser Zeit könnt ihr euch eure Beiträge und PNs sichern sowie mit anderen Usern Kontaktdaten austauschen. Danach werde ich die Traumazone in einen Read Online-Modus versetzen. Am 1. März wird das Forum schließlich endgültig offline genommen. Die Info-Plattform (<a href="../">http://traumazone.de</a>) wird vorerst wie gehabt weiterbestehen.</p>
<p>Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen des Teams bei allen Usern bedanken für die zwei Jahre, die das Forum bestand, und hoffe, dass ihr Verständnis für unsere Entscheidung habt.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Quecksilber</em></p></blockquote>
<p>Heute ist es nun soweit, dass ich das Forum &#8220;eingefroren&#8221; habe &#8211; ihr könnt dort noch lesen, aber nichts mehr posten.<br />
Am ersten März werde ich das Board ganz offline nehmen.</p>
<p>Wie gesagt, diese Plattform wird weiterhin bestehen.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Behandlung der Opfer &#8211; Klaus Ottomeyer</title>
		<link>http://traumazone.de/buecher/die-behandlung-der-opfer-klaus-ottomeyer</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 20:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quecksilber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Ottomeyer]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>

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		<description><![CDATA[Was die traumatherapeutische Unterstützung betrifft, so scheint es zwei Gruppen von Betroffenen zu geben: denn während für die Opfer von Missbrauch, Gewalt und Katastrophen mittlerweile meistens entsprechende Therapiemöglichkeiten bereitstehen, erfahren Kriegsflüchtlinge kaum die nötige Hilfe. Stattdessen sehen sie sich hierzulande mit Diskrimierung und erheblicher Bürokratie konfrontiert.


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-368" title="Die Behandlung der Opfer - Klaus Ottomeyer" src="http://traumazone.de/wp-content/uploads/2011/05/die-behandlung-der-opfer-klaus-ottomeyer.jpg" alt="Die Behandlung der Opfer - Klaus Ottomeyer" width="200" height="313" /></p>
<p>In seinem kürzlich veröffentlichten Buch<em><strong> &#8220;Die Behandlung der Opfer. Über unseren Umgang mit dem Trauma der Flüchtlinge und Verfolgten&#8221;</strong></em> setzt sich der österreichische Traumatherapeut Klaus Ottomeyer engagiert mit diesem Thema auseinander. Das Vorwort liefert hierbei die renommierte Traumatherapeutin Luise Reddemann.</p>
<p>&#8220;Behandlung&#8221; &#8211; ein Sprachspiel, was einerseits sowohl die therapeutische Hilfe meint, andererseits aber auch die Art und Weise, wie unsere Gesellschaft mit traumatisierten Flüchtlingen umgeht. Auf rund 250 Seiten beleuchtet Ottomeyer diese beiden Bereiche: denn obgleich die Traumatherapie eines so speziellen Klientels zunächst als ein recht abgegrenztes Gebiet erscheinen mag, offenbart sich dann doch die Komplexität des Themas.</p>
<p>So macht Ottomeyer zunächst einmal auf all jene Probleme aufmerksam, denen traumatisierte Kriegsflüchtlinge und politsch Vertriebene hierzulande häufig ausgesetzt sind &#8211; allem voran sind dies die ablehnende Haltung ihrer Mitmenschen und umständliche bürokratische Verfahren. Wie diese diskriminierenden Tendenzen entstehen und welche Dynamiken sie entwickeln, wird anschließend analysiert und klar aufgezeigt. Hierbei beschränkt sich der Autor nicht auf die Theorie, sondern schildert konkrete Einzelschicksale, bei denen man anbetrachts der erfahrenen Ablehnung und / oder Ignoranz oft nur den Kopf schütteln kann. Vehement prangert Ottomeyer hierbei vor allem die hiesigen Behörden an, die den Opfern häufig zahlreiche bürokratische Steine in den Weg legen. Ein klares Plädoyer für mehr Toleranz und Aufmerksamkeit &#8211; seitens der Behörden ebenso wie auch im privaten Bereich.</p>
<p>Welche spezifischen Problematiken beinhaltet schließlich die Therapie von Vertriebenen und Kriegsflüchtlingen? Auf die allgemeinen Techniken der Traumatherapie wird hier nicht vertieft  eingegangen, wenngleich jedoch einige Methoden wie etwa die Bildschirmtechnik erklärt werden. Somit bleibt das Buch auch für Menschen ohne  besondere (trauma-)therapeutische Vorkenntnisse verständlich. Ottomeyer berichtet über seine umfangreichen Erfahrungen im Umgang mit sprachlichen Barrieren und kulturspezifischen Unterschieden und erläutert, was es im Rahmen der Therapie zu beachten gilt.</p>
<p>Auch auf die Überlebenden der NS-Zeit und ihren Umgang mit dem erfahrenen Trauma geht Ottomeyer ein.<br />
Nicht zuletzt wird zudem detailliert die Dynamik aufgezeigt, die uns alle beeinflusst: warum möchte man so oft die Augen verschließen vor dem Leid seiner Mitmenschen? Wodurch entsteht diese Ignoranz und was treibt Menschen dazu, hilfsbedürftigen Gruppen mit Aggression statt Unterstützung zu begegnen?</p>
<p>Ein wichtiges Buch, das die Augen öffnet für die Probleme, mit denen Flüchtlinge hierzulande zu kämpfen haben und ein Buch, dessen Lektüre man jedem Bürger &#8211; egal ob Therapeut oder Laie &#8211; nur ans Herz legen kann.</p>
<p><em><strong>&#8220;Die Behandlung der Opfer&#8221;</strong></em> ist im Verlag Klett-Cotta in der Reihe &#8220;Leben lernen&#8221; zum Preis von 24,95€ mit der ISBN-Nummer 978-3-608-89107-2 erschienen.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>1.3.: Self-Injury Awareness Day</title>
		<link>http://traumazone.de/aktuelles/1-3-self-injury-awareness-day</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 20:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quecksilber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverletzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. März findet die Aktion Self-injury Awareness Day (SIAD) statt - zu deutsch etwa: Tag des Selbstverletzenden Verhaltens.
Analog zu Kampagnen wie etwa dem Welt-AIDS-Tag soll die Öffentlichkeit für Betroffene und deren Probleme sensibilisiert und auch informiert werden. Auch ein symbolisches Erkennungsmerkmal gibt es: eine orange Schleife bzw. generell die Farbe Orange.


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-350" title="Self-injury Awareness Day" src="http://traumazone.de/wp-content/uploads/2011/02/self-injury-awareness-day.png" alt="Self-injury Awareness Day" width="186" height="278" />Insbesondere in den USA erfährt diese Aktion ein breites Echo; allein auf facebook haben bereits mehr als 2.000 User ihre Teilnahme bekundet. Hier der Link zu der facebook-Aktion: <a title="Wear Orange for Self-injury Awareness Day" href="http://www.facebook.com/event.php?eid=159035157465933">Wear Orange for Self-injury Awareness Day</a></p>
<p>Über den Sinn und Unsinn derartiger Veranstaltungen kann man geteilter Meinung sein. Natürlich ist es begrüßenswert, wenn die breite Öffentlichkeit auf problematische Themen aufmerksam gemacht wird und den häufig vorhandenen Klischees mit Informationen begegnet wird. Nichtsdestotrotz stellt sich die Frage, ob es dafür einen eigenen Tag braucht &#8211; was ist mit den anderen 364 Tagen des Jahres?</p>
<p>Auch ist fraglich, was genau man da eigentlich signalisiert, wenn man morgen bewusst etwas Orangefarbenes trägt. Den meisten Mitbürgern dürfte das kaum auffallen, sodass die aufklärende Wirkung wohl recht gering ausfällt. Zumindest hierzulande kann ich mir zudem nur schwerlich vorstellen, dass Nicht-Selbstbetroffene an einer derartigen Aktion teilnehmen &#8211; dazu ist sie im vergleich mit dem Welt-AIDS-Tag auch längst nicht populär genug. Aber wie verhält es sich mit anderen Betroffenen? Zumindest mich lässt das schnell an die &#8220;Erkennungsmerkmale&#8221; aus der Ana- und Mia-Szene denken, wo  roter bzw. lilafarbener Schmuck &#8211; unauffällig für &#8220;Uneingeweihte&#8221; &#8211; signalisieren soll, dass man zu seiner Essstörung eine Pro-Einstellung hat. Und von all den vielen Vorurteilen, denen sich Menschen mit selbstverletzendem Verhalten gegenüber sehen, ist dies der Aufmerksamkeitsheischerei wohl ohnehin eines der hartnäckigsten. Ob es da ein hilfreicher Weg ist, ausgerechnet über das Outen via bestimmter Symboliken Aufklärung betreiben zu wollen&#8230;?</p>
<p>Über etwaige Informationsveranstaltungen habe ich übrigens nichts finden können, ist da jemandem etwas bekannt?</p>
<p>Was haltet ihr von dieser Kampagne?</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Borderline und Arbeit&#8221; &#8211; Vortrag von Christiane Tilly in Köln</title>
		<link>http://traumazone.de/aktuelles/borderline-und-arbeit-vortrag-von-christiane-tilly-in-koeln</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 11:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quecksilber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Borderline]]></category>
		<category><![CDATA[Christiane Tilly]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Psychische Probleme machen es oft schwer bis scheinbar unmöglich, berufstätig zu sein. Auch viele Betroffene der Borderline-Persönlichkeitsstörung haben mit dieser Herausforderung zu kämpfen, wenn zu dem "ganz normalen Wahnsinn" auf der Arbeit auch noch die eigene Gefühlsachterbahn und der Kampf mit den häufigen Komorbitäten hinzukommen.


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<li><a href='http://traumazone.de/buecher/ich-heisse-berit-und-habe-eine-borderline-stoerung-berit-anders' rel='bookmark' title='Permanent Link: &#8220;Ich heiße Berit und habe eine Borderline-Störung&#8221; &#8211; Berit Anders'>&#8220;Ich heiße Berit und habe eine Borderline-Störung&#8221; &#8211; Berit Anders</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es trotz aller Probleme möglich sein kann, zu arbeiten, darüber referiert die Autorin <strong>Christiane Tilly</strong> unter dem Titel<em><strong> &#8220;Borderline und Arbeit&#8221;</strong></em> in Köln &#8211; anschließende Diskussionen zu diesem Thema sind ausdrücklich erwünscht.</p>
<p><strong>Ort:</strong><br />
BTZ &#8211; Berufliche Bildung Köln GmbH<br />
Vogelsanger Straße 193<br />
50825 Köln<strong></strong></p>
<p><strong>Datum:</strong><br />
Freitag, 4. Februar 2011<br />
Beginn: 18.00 Uhr</p>
<p>Der Eintritt ist frei &#8211; um Anmeldung wird gebeten unter:<br />
Telefon: 0221-954400-0 Frau Grundei: -27<br />
Telefax: 0221-954400-44<br />
Mail: <a href="mailto:btz@btz-koeln.de">btz@btz-koeln.de</a></p>
<p>Zur Referentin:<br />
Christiane Tilly ist Ergotherapeutin, Diplom-Pädagogin und <a href="http://www.dachverband-stepps.de/">STEPPS-Lehrtrainerin</a>. Texte von ihr sind in <em><strong>&#8220;Irrwege, eigene Wege&#8221;</strong></em> und <em><strong>&#8220;Leben auf der Grenze. Erfahrungen mit Borderline&#8221;</strong></em> erschienen. Zusammen mit Andreas Knuf veröffentliche sie den Band <em><strong>&#8220;Borderline &#8211; das Selbsthilfebuch&#8221;</strong></em>.</p>
<p>Dieser Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Stadt Köln (mit Veranstaltungen vom 3. Februar bis 24. März 2011) unter dem Motto:<br />
<strong>&#8220;Uns hält nichts auf! Der Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung&#8221; </strong><br />
statt.</p>


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<li><a href='http://traumazone.de/buecher/ich-heisse-berit-und-habe-eine-borderline-stoerung-berit-anders' rel='bookmark' title='Permanent Link: &#8220;Ich heiße Berit und habe eine Borderline-Störung&#8221; &#8211; Berit Anders'>&#8220;Ich heiße Berit und habe eine Borderline-Störung&#8221; &#8211; Berit Anders</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Isabelle Caro ist tot</title>
		<link>http://traumazone.de/aktuelles/isabelle-caro-ist-tot</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 20:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quecksilber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Magersucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die als "Magermodel" bekanntgewordene Anorektikerin Isabelle Caro ist verstorben.


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Name von Isabelle Caro ist untrennbar verknüpft mit einer Erkrankung: Magersucht.</p>
<p>Weltweit als &#8220;Magermodel&#8221; bekannt wurde die junge Französin, als sie 2007  ihren ausgemergelten, nackten Körper von dem Benetton-Fotografen Oliviero Toscani ablichten ließ. Das Medienecho fiel ebenso kontrovers wie gewaltig aus; mehrfach wurde ihr vorgeworfen, als &#8220;Prototyp der Anorexie&#8221; ihre Krankheit zu vermarkten.<br />
<em><strong>&#8220;Das Kleine Mädchen, das nicht dick werden wollte&#8221;</strong></em> &#8211; so der Titel ihrer vor zwei Jahren erschienen Autobiographie &#8211; lag mit einem Tiefstgewicht von 25kg bei einer Größe von 1,64m bereits zeitweise im Koma, sah sich selbst als eine &#8220;Darstellung des Todes&#8221;. Dennoch äußerte sie in Interviews immer wieder Ziele, wollte gesund werden, träumte davon, als Schauspielerin zu arbeiten und Mutter zu werden.</p>
<p>Heute wurde bekanntgegeben, dass Isabelle Caro  am 17. Dezember an den Folgen einer Lungenentzündung im Alter von 28 oder 30 Jahren (ihr genaues Alter nannte sie nie) verstorben ist.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Diagnose psychischer Erkrankungen</title>
		<link>http://traumazone.de/infotexte/diagnose-psychischer-erkrankungen</link>
		<comments>http://traumazone.de/infotexte/diagnose-psychischer-erkrankungen#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 22:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quecksilber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infotexte]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose]]></category>

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		<description><![CDATA[Da im Zusammenhang mit Traumafolgen oft die Rede von verschiedenen Diagnosen ist, geht dieser Artikel auf häufige Fragen rund um das Thema "Diagnose von psychischen Erkrankungen" ein.


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<li><a href='http://traumazone.de/buecher/therapie-an-der-grenze-die-borderline-persoenlichkeit-thomas-reinert' rel='bookmark' title='Permanent Link: Therapie an der Grenze: die Borderline-Persönlichkeit. &#8211; Thomas Reinert'>Therapie an der Grenze: die Borderline-Persönlichkeit. &#8211; Thomas Reinert</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>was ist eine Diagnose?</h3>
<p>Der Begriff &#8220;Diagnose&#8221; stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie &#8220;Erkenntnis&#8221; oder &#8220;Unterscheidung&#8221;. Und genau darum geht es: die bei einem Betroffenen auftretenden <strong>Symptome</strong> zu klassifizieren und somit bestimmten Krankheitsbildern zuordnen zu können, um anschließend die <strong>passende Behandlungsmethode</strong> zu wählen. Auch Rückschlüsse auf die wahrscheinlichen <strong>Ursachen</strong> einer Erkrankung werden hierdurch ermöglicht.</p>
<p>Gerade bei Traumafolgen treten übrigens häufig mehrere Symptome bzw. Komorbitäten und demzufolge auch mehrere Diagnosen auf (zum Beispiel Dissoziationen, Medikamentenabhängigkeit und Depressionen).</p>
<h3>wer stellt eine Diagnose?</h3>
<p>Grundsätzlich darf jeder approbierte (zugelassene) Mediziner oder Psychotherapeut eine Diagnose stellen. Allerdings verfügt ein Allgemeinmediziner naturgemäß meist nicht über allzu viel Fachwissen auf dem Gebiet der psychischen Störungen, sodass es ratsam ist, die Behandlung und Diagnostik einem <strong>Psychiater oder Psychologen</strong> zu überlassen.</p>
<p>Im Internet finden sich diverse <strong>Selbsttests</strong> im Stil von &#8220;Habe ich eine Essstörung?&#8221; oder &#8220;Habe ich Borderline?&#8221;, bei denen man eine Reihe von Fragen durch Klicken beantwortet. Von diesen Selbsttests ist dringend abzuraten! Durch Faktoren wie vorgegebene Antworten, Suggestivfragen etc. erhalten selbst gesunde Menschen schnell ein beängstigendes Testresultat, was oftmals nur noch mehr belastet. Auch in Selbsthilfeforen können und dürfen keine Diagnosen gestellt werden! Eine Diagnose kann und darf nur von einem Fachmenschen nach einer gründlichen Untersuchung gestellt werden.</p>
<h3>wie wird eine Diagnose gestellt?</h3>
<p>Um herauszufinden, welche Diagnose(n) bei einem betroffenen Menschen vorliegen, kommen verschiedene Methodiken zum Einsatz. Zunächst muss abgeklärt werden, ob die Symptome tatsächlich psychisch bedingt sind und nicht etwa auf eine körperliche Erkrankung zurückgehen. Darüber hinaus existieren verschiedene <strong>standardisierte Fragebögen</strong>, die in Form eines Interviews zwischen Therapeut und Patient durchgegangen werden und dem Therapeuten helfen, das Erleben des Betroffenen besser einzuschätzen. Nicht zuletzt ist natürlich auch das &#8220;normale&#8221; <strong>Therapiegespräch</strong> wichtig, in dem der/die Betroffene über die Problematiken spricht.<br />
Alles in allem nimmt eine professionelle, umfangreiche Diagnostik einen gewissen Zeitraum in Anspruch. Eine Diagnose sollte niemals zwischen Tür und Angel gestellt werden, und wer bereits die erste Therapiestunde mit einer Diagnose verlässt, der darf ruhig skeptisch gegenüber der Professionalität des Therapeuten und dem tatsächlichen Zutreffen der Diagnose sein.</p>
<h3>wie sieht eine Diagnose aus?</h3>
<p>Psychische Erkrankungen werden, wie alle anderen Krankheiten auch, anhand der <strong>ICD-10</strong> klassifiziert, der <em>International Classification of Diseases</em>. Diese ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geregelt und widmet psychischen Störungen ein eigenes Kapitel (in den USA kommt das DSM-IV zum Einsatz, das <em>Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders</em>).</p>
<p>Zusätzlich zu ihrem &#8220;normalen&#8221; Namen werden Diagnosen durch einen sogenannten <strong>Diagnoseschlüssel</strong> ausgedrückt. Dieser Diagnoseschlüssel setzt sich aus einem Buchstaben und einer Zahlenkombination zusammen &#8211; bei psychischen Erkrankungen wird ein F für das Kapitel &#8220;Psychische und Verhaltensstörungen&#8221; vorangestellt. So steht F 60.31 beispielsweise für die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typus.<br />
Ein &#8220;G&#8221; hinter dem Diagnoseschlüssel bedeutet &#8220;gesichert&#8221;, die Diagnose steht also fest, während ein &#8220;V&#8221; für &#8220;Verdachtsdiagnose&#8221; steht.</p>
<p>Eine Übersicht über die Diagnoseschlüssel des ICD-10, wo man auch nachschlagen kann, was die Abkürzungen bedeuten &#8211; die man beispielsweise auf dem Überweisungsschein sieht -  findet ihr <a title="ICD-10" href="http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/htmlgm2011/index.htm">hier</a>.</p>
<h3>Kritik an Diagnosen</h3>
<p>Letzlich stellt sich die Frage: wofür sind Diagnosen überhaupt wichtig? &#8211; In erster Linie werden Diagnosen benötigt, um die richtige <strong>Behandlungsmethode</strong> wählen und dem Betroffenen somit optimal helfen zu  können. Auch die <strong>Krankenkassen</strong> wollen natürlich eine Diagnose sehen, um eine Behandlung zu finanzieren. Für psychische Erkrankungen gilt da nichts Anderes als für körperliche Krankheiten.</p>
<p>Es gibt den Vorwurf, Diagnosen seien nur dazu da, Individuen in Schubladen zu pressen. Ich persönlich denke, dass es an einem selbst liegt, wie man mit einer Diagnose umgeht. Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob man beispielsweise sagt &#8220;Ich bin Borderliner&#8221; oder &#8220;Ich habe eine Borderline-Störung&#8221;. Denn über eine Diagnose <strong>identifizieren</strong> sollte man sich definitiv nicht, wenn man an sich und seinen Problemen arbeiten möchte.</p>


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		<title>25.11.: Tag gegen Gewalt an Frauen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 11:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quecksilber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nächsten Donnerstag, am 25. November, findet der <strong>Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen</strong> statt. Seit 1981 setzen Menschenrechtsorganisationen an diesem Datum ein Symbol gegen Gewalt an Frauen, 1999 wurde der Aktionstag von den Vereinten Nationen offiziell anerkannt.


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch 2010 gibt es wieder zahlreiche Aktionen, die die Allgemeinheit auf Missstände aufmerksam machen sowie Betroffenen Mut machen wollen, sich Hilfe zu holen.<br />
Für viele Städte sind Veranstaltungen und Infostände angekündigt, so zum Beispiel nachmittags in der <strong>Kölner</strong> Schildergasse. In <strong>Osnabrück</strong> werden von den Beratungs- und Interventionsstellen in Kooperation mit der Polizei Trillerpfeifen verteilt, denen Kärtchen mit Telefonnummern von lokalen Hilfs- und Beratungsstellen beiliegen. Auch in <strong>Hessen</strong> wird versucht, Betroffene zu erreichen, indem die hessischen Bäcker ihre Brötchen in Tüten mit der Aufschrift <em>&#8220;Gewalt kommt mir nicht in die Tüte!&#8221;</em> verkaufen werden, auf deren Rückseite die Nummern von Ansprechpartnern in der Region aufgeführt sind.</p>
<p>In vielen Städten wird außerdem die blaue Fahne der Frauenrechtsorganisation <em>Terre des Femmes</em> wehen.</p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>ein Jahr Traumazone</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 00:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quecksilber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traumazone]]></category>

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		<description><![CDATA[Happy Birthday, liebes Forum!

Heute vor einem Jahr, am 18. November 2009, wurde die Traumazone offiziell eröffnet.


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem ist das Forum fleißig gewachsen, und so dürfen wir heute auf<strong> 200 aktive User</strong> und rund <strong>16.000 Beiträge</strong> in ca. <strong>1000 Threads</strong> blicken. <img src='http://traumazone.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Als Geburtstagsgeschenk haben wir uns diese <strong>Infoplattform</strong> überlegt: hier findet ihr ab sofort die Infotexte und Selbsthilfetipps aus dem ehemaligen Wiki, die Buchvorstellungen sowie aktuelle Hinweise. Außerdem ist es euch nun auch möglich, Kommentare dazu zu verfassen.<br />
Wenn ihr einen Text beisteuern mögt, wendet euch im Forum an Quecksilber.</p>
<p>Das <strong>Forum</strong> erreicht ihr nun unter der Adresse <a title="Traumazone-Forum" href="http://forum.traumazone.de">forum.traumazone.de</a>.</p>
<p>Wie sich das Forum entwickelt hat, könnt ihr <a title="Die Forengeschichte der Traumazone" href="http://traumazone.de/die-traumazone/die-forengeschichte">hier</a> im Detail nachlesen.<br />
Unsere Statistik findet ihr <a title="Statistik der Traumazone" href="http://forum.traumazone.de/index.php?page=Stats">hier</a>.</p>
<p>Ein Danke an alle User und auf viele weitere Jahre Traumazone! <img src='http://traumazone.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Liebe Grüße<br />
Quecksilber im Namen des Teams</p>


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		<title>Therapie an der Grenze: die Borderline-Persönlichkeit. &#8211; Thomas Reinert</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 19:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quecksilber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Borderline]]></category>
		<category><![CDATA[Reinert]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgesprochen ausführlich informiert dieses Fachbuch über die Theorien zur Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) und deren Therapiemöglichkeiten.


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) sind schon zahlreiche Fachbücher verfasst worden. Die Tiefe und Gründlichkeit, mit der Dr. med. Thomas Reinert nicht nur auf die unterschiedlichen Symptome eingeht, sondern auch ausführlich auf die Faktoren, die zum Entstehen dieser Störung beitragen, lässt <em><strong>&#8220;Therapie an der Grenze: die Borderline-Persönlichkeit. Modifiziert-analytische Langzeitbehandlungen&#8221;</strong></em> hier herausragen.<br />
Mit dem Wissen aus mehr als zwanzig Jahren Erfahrung in der Behandlung von Borderline-Betroffenen informiert Thomas Reinert den Leser umfassend über das Störungsbild der BPS sowie über die unterschiedlichen Behandlungskonzepte und ihre therapeutischen Möglichkeiten.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-141" title="Therapie an der Grenze: die Borderline-Persönlichkeit - Thomas Reinert" src="http://eden-existiert.de/traumazone-cms/wp-content/uploads/2010/10/reinert-therapie.jpg" alt="Therapie an der Grenze: die Borderline-Persönlichkeit - Thomas Reinert" width="185" height="300" /></p>
<p>Trotz der anspruchsvollen Auseinandersetzung mit der bereits vorliegenden Fachliteratur bleibt das Buch hierbei keinesfalls rein wissenschaftlich, sondern erfährt durch die zahlreichen Schilderungen aus dem Therapiealltag sowie durch das Vorstellen der modifiziert-analytischen Langzeitbehandlung einen fundierten praktischen Bezug. Somit trägt die Lektüre gleichermaßen bei Betroffenen, Interessierten und Fachpersonal zum Verständnis der BPS bei, wie sie auch konkrete hilfreiche Wege in der therapeutischen Praxis aufzeigt. Denn <em><strong>&#8220;Therapie an der Grenze&#8221;</strong></em> ist ein Plädoyer dafür, dass die Borderline-Störung keineswegs derart &#8220;untherapierbar&#8221; ist, wie es oftmals heißt.</p>
<p>Zunächst stellt Reinert die Grundsätze der Individualpsychologie vor, die als Adler&#8217;sche Variante der Psychoanalyse seine Methodik maßgeblich mitgeprägt hat, und zeigt Verbindungen zu anderen Disziplinen wie die der Hirnforschung, der Säuglingsbeobachtung und der Emotionspsychologie auf. Anschließend widmet er sich den verschiedenen Borderline-Theorien wie Kernberg, Mahler und andere sie vertreten. Durch die sehr gründliche und anspruchsvolle Beschäftigung mit diesen verschiedenen therapeutischen Haltungen, die jeweils durch viele Originalzitate aus der Fachliteratur vorgestellt werden, liest sich der erste Teil des Buches mitunter etwas mühsam. Das dadurch gewonnene umfassende Wissen entschädigt dafür aber allemal und bereitet den Leser optimal auf den folgenden Part vor.</p>
<p>Da die Ursachen der BPS in der Kindheit der Betroffenen zu suchen sind, kümmert Reinert sich sehr genau diesem Punkt und analysiert die Auswirkungen von Kindheitstraumata und malignen Familienkonstellationen auf das Entstehen einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Typische Symptome wie etwa das Nähe-Distanz-Problem, das viele Betroffenen an zwischenmenschlichen Beziehungen verzweifeln lässt, oder die Innere Leere finden hier eine Erklärung. Oftmals auftretende Komorbiditäten wie die Selbstverletzungen erscheinen in diesem Licht nunmehr als &#8220;logische&#8221; Reaktionen auf die früheren Umstände und als autoregulative Mechanismen.</p>
<p>Das letzte Kapitel widmet sich schließlich der therapeutischen Praxis der modifiziert-analytischen Langzeitbehandlung. Fallbeispiele und mehrere Farbdrucke von in der Therapie entstandenen Bildern geben hier einen praktischen Einblick. Reinert schildert hier ebenso detailliert sein Vorgehen wie er auch auf das Umfeld eingeht, in dem die Therapie stattfindet; auf die Einbeziehung des Körpers sowie auch auf die Gefahr psychotischer Dekompensationen. Auch zu dem unter Fachleuten umstrittenen Thema der Regression als hilfreiche oder abzustoppende Phase bezieht er Stellung. Abschließend findet sich ein Blick auf den Verlauf und den Abschluss der Therapie.</p>
<p>Erschienen im Verlag Klett-Cotta in der Reihe „Leben lernen“, ISBN: 978-3-608-89730-2 zum Preis von 25,90 €.</p>
<p><small>Rezension: Anne Mühlbauer aka Quecksilber</small></p>


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		<title>Imagination als heilsame Kraft &#8211; Luise Reddemann</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 11:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quecksilber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Imagination]]></category>
		<category><![CDATA[Reddemann]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>

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		<description><![CDATA[Imaginationsübungen können Traumaüberlebenden dabei helfen, besser mit den belastenden Erinnerungen umzugehen, ihre inneren Ressourcen zu stärken und somit stabiler zu werden.


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die alte Meinung, man müsse ein Trauma in der Psychotherapie mit all seinen Schmerzen noch einmal durchleben, um es verarbeiten zu können, weicht mehr und mehr einem sanften Ansatz. Denn das wiederholte Erfahren der traumatischen Situation kann weitaus eher retraumatisierend wirken, als dass es hilft. Anstatt sich nur auf das Trauma zu konzentrieren, werden nun vielmehr die individuellen Ressourcen eines Patienten in den Vordergrund gerückt, um auf diese Weise die Selbstheilungskräfte und somit die innere Stabilität des Betroffenen zu stärken. Imaginationsübungen nehmen hierbei eine wichtige Rolle ein.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-105" title="Imagination als heilsame Kraft - Luise Reddemann" src="http://eden-existiert.de/traumazone-cms/wp-content/uploads/2010/10/reddemann-imagination1.jpg" alt="Imagination als heilsame Kraft - Luise Reddemann" width="193" height="300" /></p>
<p>Die renommierte Traumatherapeutin Prof. Dr. med. Luise Reddemann gibt in ihrem Band <em><strong>„Imagination als heilsame Kraft. Zur Behandlung von Traumafolgen mit ressourcenorientierten Verfahren“</strong></em> sowohl PsychotherapeutInnen, als auch Betroffenen zahlreiche Imaginationsübungen an die Hand. Hierbei wird deutlich, mit wie viel Respekt sie ihren PatientInnen gegenübertritt und nicht etwa &#8220;von oben herab&#8221; über sie schreibt. Verschiedene Techniken werden ausführlich geschildert und mit konkreten Anwendungsbeispielen aus der therapeutischen Praxis ergänzt.</p>
<p>Diese sechste Auflage entstand unter Mitarbeit von Veronika Engl, Fachärztin für psychotherapeutische Medizin, die den Einsatz von Qigong-Körperübungen in der Traumatherapie erläutert; der Kunstpsycho-, Psycho- und Traumatherapeutin Susanne Lücke, die auf die Rolle der Kunsttherapie für Traumapatienten eingeht, sowie der psychologischen Psychotherapeutin Cornelia Appel-Ramb, die den Band um Ausführungen zur Therapie von traumatisierten Kindern und Jugendlichen bereichert.</p>
<p>Gemäß der Dreiteilung der Traumatherapie in eine stabilisierende Phase, die Phase der Traumakonfrontation sowie die abschließende Integration des Traumas geht auch das vorliegende Buch nacheinander auf diese Themenbereiche ein.<br />
Die ersten Kapitel widmen sich der Inneren Stabilität und dem heilsamen Umgang mit dem Körper, der für Traumatisierte oftmals kaum möglich erscheinbar. Achtsamkeitsübungen, die Arbeit auf der Inneren Bühne und das Finden von Gegenbildern zu den traumatischen Schreckensbildern stehen hier im Vordergrund. Auf das Körpergedächtnis wird ebenso eingegangen wie auf verschiedene Körperübungen aus den Bereichen Breema und Qigong.<br />
Der nächste Teil steht im Zeichen der Traumakonfrontation und zeigt Imaginationsübungen wie beispielsweise die der Bildschirmtechnik auf, mit deren Hilfe das Trauma möglichst schonend bearbeitet werden kann.<br />
Susanne Lücke geht anschließend auf die Möglichkeiten der Kunst- und Gestaltungstherapie im Prozess der Traumaheilung ein.<br />
Im Anschluss daran finden sich Anregungen und Übungen dazu, wie die eigene Geschichte angenommen und in das Selbstbild integriert werden kann. Die dabei oftmals aufgeworfenen Sinnfragen, die Fragen nach Schuld und Sühne, nach Dankbarkeit und Vergebung werden hier ebenfalls thematisiert.<br />
Abschließend erläutert Cornelia Appel-Ramb das Verfahren der psychodynamisch-imaginativen Traumatherapie von Kindern und Jugendlichen.</p>
<p>Die anschaulich und einfühlsam beschriebenen Übungen und Erklärungen machen Mut &#8211; Mut, dass es möglich ist, einen besseren Umgang mit den Traumafolgen zu erlernen und mehr Lebensqualität im Heute zu erfahren. Betroffene können ebenso wie Fachpersonal viel daraus mitnehmen.</p>
<p>Erschienen im Verlag Klett-Cotta in der Reihe „Leben lernen“, ISBN: 978-3-608-89034-1, 22,90 €.</p>


<p>Related posts:<ol><li><a href='http://traumazone.de/buecher/innere-kinder-taeter-helfer-co-jochen-peichl' rel='bookmark' title='Permanent Link: Innere Kinder, Täter, Helfer &#038; Co &#8211; Jochen Peichl'>Innere Kinder, Täter, Helfer &#038; Co &#8211; Jochen Peichl</a></li>
<li><a href='http://traumazone.de/infotexte/was-ist-ein-trauma' rel='bookmark' title='Permanent Link: was ist ein Trauma?'>was ist ein Trauma?</a></li>
<li><a href='http://traumazone.de/buecher/mut-zur-veraenderung-rosemarie-piontek' rel='bookmark' title='Permanent Link: Mut zur Veränderung &#8211; Rosemarie Piontek'>Mut zur Veränderung &#8211; Rosemarie Piontek</a></li>
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